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Stefan Fichert wurde 1946 in Gauting geboren. Nach dem Abitur studierte er Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München und Film an der London Film School. 1975 gründete er in London zusammen mit Susanne Forster das Figurentheater „Puppet Players“. Seither sind 32 eigene Inszenierungen entstanden, Auftritte auf vielen nationalen und internationalen Festivals, verschiedene Auszeichnungen, Gastspielreisen u.a. nach Brasilien, China, Israel und Japan, Mitwirkung bei den Münchner Philharmonikern, den Münchner Kammerspielen, der Münchener Biennale, der Bayerischen Staatsoper, den Salzburger Festspielen und der Royal Shakespeare Company, London. Zuletzt war Fichert als Dozent für bildnerisches Gestalten an der Bayerischen Theaterakademie tätig.
Seit 1990 hat sich Stefan Fichert wieder verstärkt der Malerei zugewandt und seine Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Sammelausstellungen gezeigt. 1995 unternahm er eine zweimonatige Fußreise auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Im Anschluss daran entstand ein Zyklus großformatiger Arbeiten auf Papier: „Camino de Santiago“. Fichert arbeitet mit Vorliebe in Zyklen („FeuerSteine“, „Sisyphos“ u.a.) In den letzten Jahren ist die Portraitmalerei zunehmend ins Zentrum seines Schaffens gerückt. 2004 entstand ein Zyklus von 30 Dichterportraits „Club der toten Dichter“ und 2006/2007 eine „Schönheitsgalerie“ von 30 Filmschauspielerinnen „Vom Winde Verweht“.  Neben seiner freien Arbeit übernimmt Fichert auch in immer größerem Umfang Auftragsportraits. Ausschließlich seiner Portraitmalerei war eine große Einzelschau 2007 im Rathaus Gauting gewidmet mit dem Titel „Hundertundein Gesicht“.  Seit 2009 ist Druckgraphik hinzugekommen. Ein Werkzyklus, "Jakobsweg, 24 Radierungen", ist seither entstanden und war unter anderem in einer Einzelausstellungen in Pullach im März 2010 und in Gauting im November und Dezember 2010zu sehen.  (siehe auch >Presse). 
Vom Frühjahr 2011 datiert ein neuer Zyklus von 33 Arbeiten auf Papier "FaltenWurf ".
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